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Talk about Female Empowerment

written by Kim 10. Juni 2018
Talk about Female Empowerment - KIM ENGEL

Female Empowerment

 Letzte Woche in meiner Review zum Lovables Event habe ich bereits angekündigt, dass noch ein separater Blogpost über ein wichtiges Thema folgen wird, welches dort auch ganz viel im Gespräch war, nämlich Female Empowerment! Kurz und knapp übersetzt: Frauenpower. Genau diese Topic ist momentan unglaublich präsent, der Slogan für zahlreiche Werbekampagnen und auch in Gesprächen immer wieder großes Thema. 

Aber was bedeutet das eigentlich und wie denke ich darüber? Dass sich das Frauenklischee aus den letzten Jahrzehnten immer weiter auflöst, haben wir bereits mitbekommen. Auch Frauen können Führungspositionen übernehmen, alleine etwas aufbauen und generell sind wir ziemlich starke Persönlichkeiten. Das Thema Führung, Gehälterunterschiede etc. hat man immer wieder in allen Medien gehört und man wurde gleichzeitig konfrontiert selbst darüber nachzudenken, wie man sich in dieser Gesellschaft sieht.

Auf dem Event kam eine unglaublich spannende Diskussion zustande, in der folgender Satz fiel: Warum können wir nicht morgens aufstehen und selbst überzeugt von uns und dem was wir tun sein und vor anderen einfach sagen „Ich bin toll!“? Sofort würden alle denken, man wäre super eingebildet, zu sehr auf sich bezogen und hätte negative Charakterzüge. Aber warum? Warum dürfen wir denn nicht selbst zufrieden mit unserem Leben sein und das auch laut aussprechen? Warum wurde etwas eigentlich Positives dadurch ins Negative gezogen und man bekommt das Gefühl, dass es sich nicht gehört diese Art von Aussagen laut auszusprechen? JEDER von uns sollte morgens aufstehen und sagen, dass er oder sie toll ist! Und dann sollten wir auch das gute Recht haben genau diesen Satz vor anderen auszusprechen und dafür gefeiert werden. Denn es bedarf so viel Mut und Selbstbewusstsein, um überhaupt erstmal so zu denken, dass sollte gewürdigt werden, anstatt belächelt. Jeder von uns meistert seinen Alltag erfolgreich, versucht immer weiter zu kommen und immer besser zu werden, um etwas zu erreichen. Genau das sollte unsere Gesellschaft unterstützen. Wir sollten uns untereinander unterstützen, da jeder selbst am besten weiß, wie viel harte Arbeit hinter allem steckt. Das erfordert ein großes Umdenken, da gewisse Vorurteile nunmal im Menschen verankert sind. Aber gerade heutzutage sollte man sich von diesen frei machen.

Zum Thema Vorurteile und Klischeedenken ist in der Diskussion ein weiteres Gespräch aufgekommen, nämlich wie festgefahren wir immer noch in Sachen Karriere sind und andere Wege dabei nicht immer akzeptieren können. Jemand der sein Studium etwas in die Länge zieht um sich nebenher eine Selbstständigkeit aufzubauen und dafür nunmal genau diese Zeit benötigt, gilt direkt als faul. Solltest du in deinem Alter nicht so langsam fertig werden mit dem Studium? Genau solche Fragen werden gestellt, weil in jedem unserer Köpfe der Weg festsitzt, dass nach der Schule entweder direkt eine Ausbildung oder ein Studium folgt, um nach dem Abschluss auch direkt in die Arbeitswelt einzusteigen. Dass es aber auch tausend andere Wege gibt, die nicht weniger effektiv oder erfolgreich sind, das ist bei vielen leider noch nicht angekommen. Es gibt doch nichts zielstrebigeres als bereits während dem Studium eine Selbstständigkeit aufzubauen! Dazu gehört so viel Mut und doppelt so viel Arbeit um überhaupt erst diesen Schritt zu wagen. Dass man etwas Eigenes aufbaut, dafür 24/7 arbeitet und alles an Leidenschaft und Motivation reinsteckt, das zeugt von wahrer Stärke. Warum sollten Frauen das nicht erfolgreich meistern können? Genau das Gleiche gilt für ein Studium im fortgeschrittenen Alter, auch das wird von der Gesellschaft noch nicht als das wahrgenommen, was es eigentlich ist und bedeutet. Jemand der mit Familie und jahrelanger Arbeitspraxis noch einmal den Sprung ins Studienleben wagt, möchte seinen Horizont erweitern, mehr Wissen aneignen, sich weiterbilden und immer weiter dazulernen. Was ist denn daran verwerflich, abwertend oder überhaupt negativ? Nicht ansatzweise jeder würde sich trauen, neben dem Job ein neues Studium anzufangen oder sogar den Job dafür aufzugeben, das sollte mit ganz großen Respekt honoriert werden. 

Bei diesen ganzen Aussagen während der Diskussion fiel bei mir im Kopf immer wieder der Satz „Ja stimmt, so denken wir Menschen nunmal“. Aber, dass genau diese Sicht der Dinge bei uns verankert ist heißt nicht, dass wir nicht und der Lage sind diese zu ändern und umzudenken. Wir sollten im Alltag mehr darauf achten, was andere Frauen neben Familie, Haushalt und Job meistern und nicht darüber urteilen, wie sie ihr Leben gewählt haben. Denn das sieht nunmal bei jedem anders aus und das muss auch so sein! Denn jeder von uns sucht ja nur nach dem was einem Spaß macht, wofür man eine Leidenschaft entwickelt und nach dem, worin man wirklich aufgeht, um dann von sich selbst mit Stolz sagen zu können, „Ich bin toll“!

Mein Look

 Jetzt möchte ich trotzdem noch ganz kurz auf meinen Look eingehen 🙂 Dass ich Weiß liebe, wisst ihr ja bestimmt bereits. Also musste dann auch wieder ein All White Look her! Das T-Shirt ist dabei mein absolutes Highlight, da ich total detailverliebt bin. Von vorne sieht es klassisch weiß aus und wirkt etwas oversized. Hinten ist es dann mit Blau abgesetzt und hat eine super süße Stickerei integriert. Das Shirt ist von Esprit und ganz aktuell! Ihr könnt er hier nachshoppen 🙂 Dazu kombiniert habe ich eine weiße Skinny Jeans und blaue Sandaletten, ganz clean und classy. Wie gefällt euch die Zusammenstellung?

– In freundlicher Zusammenarbeit mit Esprit –

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